Textbild mit dem Zitat: „Es ist erstaunlich, bei wie vielen Dingen wir entscheiden, ohne es zu merken." Astrid von Weittenhiller

Warum mir das Schreiben plötzlich schwerfällt


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In letzter Zeit habe ich viel über Kreativität und kreatives Arbeiten nachgedacht.
Ich habe mich gewundert, warum es mir zur Zeit so schwer fällt, einen neuen Artikel, einen Newsletter-Text oder auch nur einen kurzen Post zu schreiben.

Tatsächlich beschäftige ich mich vor allem damit, wie ich mehr Reichweite bekomme, wie ich mehr auffalle und in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer werde.
Das bedeutet konkret, dass ich sehr strategisch denke. Ich entscheide mich für eine Vorgehensweise und gegen eine andere Strategie.

Die Arbeit ist sehr zukunftsgerichtet und analytisch.

Das ist ganz anders, als wenn ich Texte schreibe. Da stelle ich mir vor, was für dich hilfreich sein könnte. Ich gehe in ein inneres Zwiegespräch.
Ich überlege, was mir aufgefallen ist.

Diese Arbeit ist sehr im Jetzt und umfassend.

Für mich sind Strategien wie der Strahl eines Lasers, während Schreiben mehr wie eine warme, indirekte Beleuchtung wirkt.

Das sind zwei unterschiedliche Teile meiner Persönlichkeit.
Ich kann das eine wie das andere. Und normalerweise fällt mir beides leicht.

Mein Irrtum war, dass ich nicht gesehen habe, dass Strategien und Schreiben dieselbe Entscheidungskraft brauchen.
Bei der einen war es mir klar. Ich hatte jedoch nicht erkannt, dass ich auch dann entscheiden muss, wenn es um meine kreative Seite geht.

Und daher dachte ich fälschlich, dass ich nach einem Strategie-Tag doch easy noch einen Newsletter schreiben können müsste.
Das ist bei mir zumindest nicht der Fall.

Beides entspringt aus mir. Beides benötigt meine Energie.
Der Wechsel von einem zum anderen ist kein Reset.

Es ist erstaunlich, bei wie vielen Dingen ich entscheide, ohne es zu merken.

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